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Sulzberg im Allgäu

Buch der Woche

Joachim Meyerhoff und seine Werke

Joachim Meyerhoff ist einer der beliebtesten deutschsprachigen Schauspieler. Seine Romane sind Bestseller. Jetzt erschien sein viertes Buch.
In dem Romanzyklus „Alle Toten fliegen hoch“ erzählt der Autor vordergründig sein eigenes Leben, aber natürlich ist auch Fiktion dabei. Es gibt irrsinnig komische Episoden, etwa über das Aufwachsen auf dem Gelände der psychiatrischen Klinik, die sein Vater leitet, über ein Austauschjahr in Amerika, über die Zeit an der Münchner Otto-Falckenberg-Schauspielschule – bis hin zu seinem ersten Engagement in Bielefeld und Dortmund in Buch Nummer 4.

„Die Zweisamkeit der Einzelgänger“ (Buch Nummer 4)
Nach einer verstörenden Zeit an der hochangesehenen Otto-Falckenberg-Schule landet der Erzähler nun als stabil erfolgloser Schauspieler in der tiefsten Provinz. Dort begegnet er Hanna, einer ehrgeizigen und blitzgescheiten Studentin. Es ist die erste große Liebe seines Lebens. Wenige Wochen später tritt Franka in Erscheinung, eine Tänzerin mit unwiderstehlichem Hang, die Nächte durchzufeiern und sich massieren zu lassen. Das kann der Erzähler wie kein Zweiter, da er an der Schauspielschule mehr über Massagen als über die Schauspielerei gelernt hat. Und dann ist da auch noch Ilse, eine füllige Bäckersfrau, in deren Backstube er sich so glücklich fühlt wie sonst nirgends. Die Gleichzeitigkeit der Ereignisse ist physisch und logistisch kaum zu meistern. Kann das gut gehen? Die Antwort ist: nein.

Buch Nr.1: Alle Toten fliegen hoch. Amerika
Buch Nr.2: Wann wird es endlich so, wie es nie war
Buch Nr.3: Ach diese Lücke, diese entsetzliche Lücke
Buch nr.4: Die Zweisamkeit der Einzelgänger